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Besser schlafen durch Sex: Was die Schlafmedizin sagt

· 1 Min. Lesezeit

Sex als natürliches Schlafmittel

Was Grossmütter schon wussten, bestätigt die Schlafmedizin: Sex vor dem Einschlafen verbessert die Schlafqualität signifikant. Eine Studie der Central Queensland University (2019) zeigt: 64% der Teilnehmer schliefen nach Sex mit Orgasmus besser ein und fühlten sich am nächsten Morgen erholter.

Die Biochemie dahinter

Beim Orgasmus schüttet der Körper einen Cocktail aus schlaffördernden Substanzen aus:

  • Oxytocin: Das Bindungshormon senkt den Blutdruck und wirkt beruhigend
  • Prolaktin: Wird nach dem Orgasmus freigesetzt und erzeugt das typische Zufriedenheitsgefühl
  • Endorphine: Natürliche Schmerzmittel, die Entspannung fördern
  • Serotonin-Vorstufen: Werden in Melatonin (Schlafhormon) umgewandelt

Gleichzeitig sinkt der Cortisol-Spiegel (Stresshormon) – einer der Hauptgründe für Einschlafprobleme.

Solo vs. Partner: Beide wirken

Gute Nachricht für Singles: Auch Masturbation mit Orgasmus hat den schlaffördernden Effekt. Die Studie zeigte sogar, dass manche Teilnehmer nach Solo-Orgasmen schneller einschliefen als nach Partnersex – vermutlich weil der Fokus ganz auf der eigenen Entspannung liegt.

Tipps für besseren Schlaf-Sex

  • Zeitpunkt: 30-60 Minuten vor dem gewünschten Einschlafzeitpunkt
  • Nicht zu sportlich: Moderater Sex entspannt, akrobatischer Sex kann aufputschen
  • Fokus auf Orgasmus: Der schlaffördernde Effekt kommt primär durch den Orgasmus
  • Leise Toys für den Solo-Abend: Flüsterleise Vibratoren stören den Partner nicht

Fazit

Statt Schlaftabletten: Ein Orgasmus am Abend. Die Natur hat uns das perfekte Einschlaf-Ritual mitgegeben – wir müssen es nur nutzen.

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